Wintersport: Ski-Alpin-Profi Elisabeth Kappaurer beendet Karriere

Nach einem Blitzcomeback in Killington, bei dem sie die Qualifikation verpasste, verlor sie ihren Startplatz im ÖSV-Team. Eine weitere Operation im Jänner 2025 brachte keine Wende. Es ist durchaus möglich, dass diejenigen recht behalten, die Kappaurer dazu geraten haben, ihre Karriere zu beenden. Denn eigentlich wäre es ein Wunder, wenn die Karriere der Bezauerin eine Wendung nehmen würde. Doch Wunder, das wusste nicht erst Katja Ebstein, passieren immer wieder, man muss ihnen nur die Chance geben zu geschehen. Manche mögen das naiv nennen.In Wahrheit aber braucht es dafür sehr viel Mut und Stärke.

  • Nach ihrer Rückkehr in den Weltcup im Jänner 2024 erzielte sie im Riesentorlauf zwei 14.
  • Ein gutes halbes Dutzend Mal stand die Vorarlbergerin bisher im Weltcup in den Top 15.
  • Die 30-Jährige habe sich einer weiteren Operation am lädierten linken Knie unterzogen, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Mittwoch mitteilte.

Verletzungspech beendete Weltcup-Träume

Im Mai musste sich die 29-Jährige aber noch einmal unters Messer legen. Die Inanspruchnahme und Bezahlung aller elisabeth-kappaurer.at angebotenen Dienste ist – soweit technisch möglich und zumutbar – auch ohne Angabe solcher Daten bzw. Unter Angabe anonymisierter Daten oder eines Pseudonyms gestattet. Rechtliche Schritte gegen die Versender von sogenannten Spam-Mails bei Verstössen gegen dieses Verbot sind ausdrücklich vorbehalten. Bezüglich Missbrauch kann ich nichts sagen, weil ich weder zu meiner Zeit in der Skihauptschule und später in Stams davon betroffen war oder jemals ein Problem mit einem Trainer gehabt habe. Das Thema Doping ist zum Glück im Skisport nicht so verbreitet, weil es auch nichts bringen würde.

„Diese Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen und war ein langer Prozess. Skifahren war schließlich immer meine große Leidenschaft und wird es auch immer bleiben. Nach all den Verletzungen habe ich immer wieder versucht, mich zurückzukämpfen, und das ist mir größtenteils auch gelungen. Während der letzten Reha- und Vorbereitungsphase für die kommende Saison habe ich gemerkt, dass ich körperlich nicht mehr das höchste Niveau erreiche, das nötig ist, um vorne mitmischen zu können. Deshalb ist es nun an der Zeit, auf die Signale meines Körpers zu hören und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen," erklärt Elisabeth Kappaurer. „Diese Entscheidung ist mir alles andere als leicht gefallen und war ein langer Prozess.

ÖSV-Star Feller: "Ich habe schon ab und zu übertrieben"

Vor zehn Jahren gab Elisabeth Kappaurer ihr Debüt im Weltcup. Nun beendet die Österreicherin ihre Karriere – mit einem emotionalen Statement. Österreich ist die Skination Nummer eins und es ist lässig, wenn man hier eine von den Besten in seinem Fach sein kann. Der morgige Slalom ist nicht so meine Spezialdisziplin, aber der Meistertitel motiviert noch mal voll”, so Elisabeth Kappaurer nach der Siegerehrung. Das will die 30-Jährige aus Bezau im Bregenzerwald auch nach ihrem bislang letzten Eingriff Anfang des Jahres nicht.

Elisabeth Kappaurer: Born to race

Sie wird bis nach Weihnachten pausieren und dann auf die Piste zurückkehren. Ein Datum für das Weltcup-Comeback steht noch nicht fest. Elisabeth Kappaurer hat sich am Sonntag bei ihrem Sturz im Super-G von Val d’Isere eine Fraktur des Dornfortsatzes der Elle zugezogen. Die Leidensgeschichte von Elisabeth Kappaurer ist eine lange. Begonnen hat sie im November 2015 als sie bei einem FIS-Riesentorlauf auf der Diavolezza (Sz) einfädelte. Da erlitt sie einen Knorpelschaden im rechten Knie und musste operiert werden, konnte aber bereits nach zwei Monaten wieder ein Comeback geben.

Die Italienerin setzte sich in ihrem Heimrennen 0,11 Sekunden vor der schwedischen Olympiasiegerin Sara Hector durch. Dritte wurde die Halbzeitführende Petra Vlhova aus der Slowakei (+0,40). Die Österreicherinnen blieben weit hinter den Erwartungen zurück, lediglich Elisabeth Kappaurer zeigte nach schweren Verletzungen mit dem 14. Für den zweiten Lauf qualifiziert und machte dort noch 14 Plätze gut. Am Ende wies sie einen Rückstand von fast drei Sekunden (+2,96) auf Bassino auf – mehr dazu in Bassino holt im Heimrennen RTL-Sieg (sport.ORF.at).

Auch nach ihrer Rückkehr in den Weltcup blieben weitere Verletzungen nicht aus, darunter eine Knorpelfraktur im Knie nach einem Trainingssturz in Sölden im Oktober 2024. München – Die österreichische Skirennfahrerin Elisabeth Kappaurer hat nach einer von Verletzungen geprägten Karriere ihr sofortiges Karriereende bekanntgegeben. Vor zehn Jahren debütierte die 31-Jährige im Weltcup und konnte in ihrer Laufbahn einige Erfolge feiern, darunter der Gewinn der Junioren-Weltmeisterschaft in der Super-Kombination im Jahr 2014. Insgesamt absolvierte Kappaurer 47 Weltcuprennen, bei denen sie zehnmal unter die Top 15 fuhr. Wie sich ein Start beim Weltcupauftakt in Sölden anfühlt, weiß Elisabeth Kappaurer.

Liebe statt ÖSV: Gritsch gründet ein Privatteam

Fast genau zwei Jahre ist es her, dass Elisabeth Kappaurer beim Riesentorlauftraining der ÖSV-Damen im argentinischen Ushuaia schwer gestürzt ist. Bezau Mit nur 23 Jahren beendet Magdalena Kappaurer ihre aktive Ski-Karriere. Die Bezauerin gab die Entscheidung auf ihrem Instagram-Account bekannt und bedankte sich bei ihren Trainern, ihrer Familie und ganz besonders ihrer Schwester Elisabeth Kappaurer. Magdalena Kappaurer gewann bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2021 in Bansko die Silbermedaille im Super-G. Im Europacup fuhr sich 2021 beim Riesentorlauf in Berchtesgaden als Dritte ein Mal aufs Podest. Kappaurer erlitt einen Bruch an der Elle, eine Fraktur des Dornfortsatzes, und eine Gehirnerschütterung.